Hello-Kitty Shop in TokyoIch wurschtel mich ja immer noch etwas in Serendipity rein… es ist doch herrlich, dass man ohne Probleme einen ganzen Abend damit verbringen kann, Styles auszuwählen und zusätzliche Plugins zu installieren. Als Beispielbild hab ich mal eins aus Tokyo genommen von 2003 :-)

Eigentlich war ich ja ganz zufrieden damit, dass ich 1000 MB Speicher auf meinem neuen Host habe, Problem ist nur, dass selbst konvertiert alleine meine Bilder vom USA-Urlaub schlappe 220 MB groß sind… und da fehlen noch welche von den letzten beiden Tagen… wenn ich jetzt noch die Bilder von Karin dazupacken will, dann wird’s etwas knapp mit dem Plattenplatz…

Naja, unkonvertiert sind meine Bilder über 5 GB groß und die Videos nochmal 2 GB (nur die vom Fotoapparat) von daher sollt ich mal nicht beschweren. Ausserdem hab ich es ja geschafft, meine Videos auf YouTube zu parken :-)

Schaun mer mal, was das noch gibt die nächsten Tage… vielleicht sollt ich aber auch einfach für die Uni lernen… wär ja mal ne Idee…

Meiner Auffassung nach ist der Sinn und Zweck eines Blogs ja Information gepaart mit persönlichem Bezug. Manche Blogs sind weniger persönlich, wie zum Bleistift BILDblog, andere sind eher nach dem Charakter eines Mission-Statements (nichts für Ungut, genau so sollte ein Blog sein finde ich) und wieder andere Leute schreiben im Prinzip Tagebuch für die ganze Welt.

Ersteres erfordet eine Menge Arbeit und häufige Updates sowie gute Recherche. Das Letztere erhält im Prinzip von alleine eine Menge Updates, wenn ja wenn sich der Autor auch mit Hingabe ans „Tagebuchschreiben“ hält. Jeder Eintrag sollte dann aber wohl auch mit „Liebes Tagebuch“ beginnen und eigentlich ist sowas nicht für die Aussenwelt gedacht. Mal ehrlich – wen interessiert denn der Lebensinhalt einer Person ohne die tatsächlichen, knackigen Hintergründe? Da verfassen manche Leute einen unendlichen Sermon über ihren Tagesablauf, stecken vielleicht täglich ein, zwei Stunden Arbeit in „Mein Blog“ und am Ende schauen sie sich das alles nach einiger Zeit nochmal an und stellen fest, dass eigentlich das richtige Herzblut nicht drinsteckte, weil sie sich immer wieder aus der Öffentlichkeit zurück nehmen mussten.

Deshalb muss man sich wohl von Anfang an von solch einer Idee verabschieden. Tägliche Blogs sind meiner Ansicht nach absoluter Unsinn. Blogs sollten sein wie das von Örn. Mission-Statements. Kurze Berichte aus dem Leben des Autors. Lustigerweise erfüllen sie dann genau ihren eigentlichen Zweck – mit Menschen Kontakt zu halten, die man jetzt schon kennt, und eventuell über die eigenen Geschichten Leute kennenzulernen, die sich vielleicht über das Geschriebene mit der Person identifizieren können und einen Blick hinter die Stirn zu erhaschen, ohne dies auf einer Party mit einem Glas in der einen und ner Fluppe in der anderen zu tun, und sich zu fragen, warum ersiees denn jetzt dies oder jenes tut und ob sie „in Wirklichkeit“ ganz anders sind.

Ein Vorteil von mir war und ist ja, dass ich sowohl im Netz als auch in Person genauso bin wie eben „in Echt“. Nachteil dabei ist wohl, dass ich immer sehr direkt, persönlich und offen bin. Von daher ist meine größte Sorge eigentlich nur, dass ich hier Tagebuch schreibe. Und die Nachteile hiervon habe ich ja oben bereits erwähnt.

Eine Lösung des Ganzen ist aber hoffentlich nicht allzu weit entfernt: Kategorien. Da ich auf dem neuen Webspace sowohl Serendipity als auch WordPress mit einem Klick installieren konnte, schauen wir mal, wie wir die angezeigten Nachrichten direkt beeinflussen können – und per default die allzu intensiven Labereinträge mit der Markierung „Liebes Tagebuch“ für den normalen User erstmal ausschalten.

Aber ich mach mir wohl wieder (wie immer) zu viele Gedanken. Vielleicht verstecke ich dann genau die Einträge, die jemand gerade lesen wollte, und das Verstecken derselben wäre dann wieder „Auf ner Party stehen“ – nur in anderer Form.

Wie auch immer – let’s get crackin…