Murmeltiertag – 22.12.2015

  • 8:00 Uhr aufstehen, Zähne putzen, anziehen
  • Arbeit
  • Abends Mails schreiben mit Amerika
  • Spiele des Tages
    • Marvel Puzzle Quest ☑ – “Big Enchilada” – mit Vision (Android Avenger) wobei ich aus Zeitmangel und Langeweile die Mission nicht zu Ende spiele… also war’s nix mit “66. Mal” da ich nur die beiden Taco Vault Token abhole…
    • Hearthstone ☑ – 2 Runden – 2-0 – Idol + Finley Druide
  • Podcasts des Tages
  • Fernsehen
    • Making A Murderer Folge 5 bis 10 auf Netflix. Ich spule viel vor weil ich die Serie irgendwie nicht ertragen kann. Wie kann es sein (Spoiler) dass jemand für ein Geständnis ins Gefängnis gehen muss, das absolut NICHTS mit der Realität zu tun hat? Es wurde KEIN Blut gefunden innerhalb des Wohnwagens von Steve Avery und sein Neffe wird für eine völlig erfundene Geschichte über Vergewaltigung und das Durchtrennen der Kehler und Blut überall auf dem Bett ins Gefängnis gesteckt weil man einfach annimmt, dass er halt bei DEM Geständnis gelogen hat, um über die Kronzeugenregelung straffrei auszugehen – und dann hängt man ihn an der Mittäterschaft des “tatsächlichen Tathergangs” auf, bei dem er laut Aussage der eigenen Mutter gar nicht zugegen gewesen sein kann. Aber da nehmen die Geschworenen halt auch einfach an, dass gelogen wird. Die Videos von der Aufnahme des Geständnisses sind hahnebüchen – da sitzt ein Ermittler und fragt völlig suggestiv ob “der Täter” nicht bitteschön jetzt mal aufmalen möchte, wie die Frau hingerichtet wurde. Schön groß bitte, so dass wir es sehen können. Das wird einfach so hingenommen – NULL Folgen für den Ermittler. Die Allgemeinheit akzeptiert einfach, dass dort jemand völlig in die Falle gelockt wird und beim späteren Prozess fällt das alles weg. Ist halt alles ganz anders gewesen und es ist “peinlich genug” für den Ermittler, dass er halt die falsche Geschichte aus dem Mittäter “heraus gelockt” hat. Wenn man so etwas sieht kann man gar nicht so viel fressen wie man kotzen möchte…
  • Artikel des Tages
    • What the new video compression strategy from Netflix means for Apple and Amazon – Don Melton mit neuem Blog-Auftritt – nicht so hübsch wie der alte dafür aber responsive und bitter nötig da nach eigener Aussage alleine dieser Artikel 20.000 Hits hat innerhalb eines Tages – Quintessenz: Netflix rattert höchstw. die eigenen Fernsehfolgen hundertfach durch einen eigenen MP4-Encoder um die Version mit der besten Bildqualität und niedrigster Bitrate zu finden. Warum? Weil Netflix 40% allen Internet-Traffics ausmacht und selbst kleinste Vorteile bei der Komprimierung riesige Auswirkungen haben. Die Einschätzung von Melton zu der Komprimierung von Apple und Amazon scheint richtig zu sein – beide Firmen werden höchstw. die Filme die man herunterladen kann NICHT besser komprimieren, da beim Kunden das “Gewicht” gemessen in Mega- bzw. Gigabyte einen Teil des Werts ausmacht – analog zu Musiktiteln wo man schon seit Jahren die Dateien anstatt als 256kbit mit fester Bitrate in variabler Bitrate hätte ausliefern können. Das wollen aber die Audiophilen nicht weil sie dann der Ansicht sind, weniger gute Musikstücke zu bekommen.
    • Pirate Bay Founder Builds the Ultimate Piracy Machine – genau so lächerlich ist die Realität in den Copyright-Prozessen…